Ökobilanz verbessern – Schöpfung bewahren

von ERN Hamburg

Sonntag, 09.03.2014

Hände halten die Weltkugel
Die Ressourcen der Erde sind endlich, schon deshalb ist sparsamer Umgang mit ihnen angesagt

Was wir essen, wie oft wir Auto fahren, wie viel Strom wir verbrauchen – all das hinterlässt Spuren auf der Erde. In den Industrienationen ist dieser "ökologische Fußabdruck" so riesig, dass er die Ressourcen unseres "blauen Planeten" überfordert ...

Wenn alle Menschen weltweit so leben und konsumieren würden, wie die Bevölkerung in den Industriestaaten, dann bräuchte man Berechnungen zufolge nicht eine Erde, sondern fünf. Das Zahlenspiel zeigt eindrucksvoll, wie wichtig es für jetzige und nachfolgende Generationen ist, die Ressourcen des Planeten zu schonen und möglichst nachhaltig zu wirtschaften. Dazu kann jeder beitragen, indem er zum Beispiel seinen Fleischkonsum einschränkt oder ganz auf vegetarische Ernährung umsteigt. Allein die Produktion von 1 kg Rindfleisch verursacht nämlich 13 kg CO2-Emmission. Ein Kilo Butter bringt es sogar auf 24 kg CO2. Bei Gemüse liegt der Wert dagegen bei unter einem Kilo.

Auch der weitgehende Verzicht auf Autofahrten oder auf Fernreisen per Flugzeug sowie die sparsame Nutzung von Strom und Heizenergie helfen, die persönliche Ökobilanz zu verbessern. Wer wissen will, wie groß aktuell sein ganz persönlicher ökologischer Fußabdruck ist, kann das mit einem einfachen Test auf der Internetseite www.footprint-deutschland.de/ feststellen. Am Ende bekommt man hier auch Tipps, wie man seinen Fußabdruck verkleinern kann.  

Sonntag, 09.03.2014