Friedenslicht aus Bethlehem

von Stefan Klinkhammer

Sonntag, 16.12.2018

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„Frieden braucht Vielfalt“: Rund 2.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder werden zur Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem am 16. Dezember im St. Paulus-Dom in Münster erwartet. Bild: DPSG / Christian Schnaubelt

Ein Zeichen für Frieden und Völkerverständigung setzen heute, am 3. Advent, die Pfadfinderverbände in NRW mit der Aktion „Friedenslicht aus Betlehem“. Rund 15.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder verteilen das in Betlehem entzündete Licht ...

INFO: Die größte Friedensaktion des Landes wird seit 25 Jahren in Deutschland und seit 20 Jahren in NRW durchgeführt. Sie steht 2018 unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt – zusammen für eine tolerante Gesellschaft“. Die Pfadfinderverbände des Bundes der Pfadfinderinnen und Pfadfinder (BdP), der Deutschen Pfadfinderschaft Sankt Georg (DPSG), der Pfadfinderinnenschaft Sankt Georg (PSG), des Verbandes Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) und der Verband Deutscher Altpfadfindergilden (VDAPG) führen seit 1998 die Verteilung des Friedenslichts aus Betlehem in NRW durch.

Das Friedenslicht wurde vom Österreichischen Rundfunk (ORF) am 28. November 2018 in der Geburtsgrotte in Betlehem durch das Friedenslichtkind Niklas Lehner (11) entzündet und am 13. Dezember von Pfadfinderdelegationen aus 20 europäischen Ländern in Linz entgegengenommen – auch von einer 25-köpfigen Delegation aus NRW. Sie fahren am 16. Dezember (3. Advent) per Bus und Bahn zurück. Bis zum Heiligen Abend wird das Friedenslicht dann in viele Städten, Gemeinden und soziale Einrichtungen weitergereicht, auch im Landtag NRW und der NRW-Staatskanzlei in Düsseldorf. An folgenden Orten wird das Friedenslicht aus Betlehem am 16.12.2018 ausgesendet: 

Bistum Aachen: 16. Dezember, 13.45 Uhr, Aachen, Aachener Hbf., danach im Aachener Dom (Domhof 1)

Bistum Essen: 16. Dezember, 15.00 Uhr, Essen, Essener Münster - Dom (Burgplatz 2)

Erzbistum Köln: 16. Dezember, 15.00 Uhr, Köln, Kölner Dom (Domkloster 4). Als Botschafterinnen und Botschafter des Friedens ziehen die Mitfeiernden nach dem Gottesdienst auf den Bahnhofsvorplatz. Damit wollen sie ein Zeichen gegen jede Form der Diskriminierung und Ausgrenzung setzen.

Bistum Münster: In der bistumsweiten Aussendungsfeier am Sonntag, 16. Dezember, empfangen dann rund 2.000 Pfadfinderinnen und Pfadfinder das Licht um 16:30 Uhr im St. Paulus-Dom in Münster (Domplatz 28), unter dem Motto „Frieden braucht Vielfalt“. Anschließend um 18:00 Uhr Friedenslicht-Empfang im Historischen Rathaus Münster (für geladene Gäste und Presse). In den folgenden Tagen bis zum Heiligen Abend wird das Friedenslicht von den beiden kath. Pfadfinderverbänden DPSG und PSG und dem evangelischen Pfadfinderverband Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder (VCP) in den Städten und Gemeinden des Bistums verteilt. Unter den Hashtags #friedenslicht und #muenster kann der weitere Weg des Friedenslichts verfolgt werden. Weitere Informationen und Termine zur Friedenslichtaktion im Bistum Münster auf www.friedenslicht-muenster.de, auf www.friedenslicht.de sowie auf Facebook unter https://www.facebook.com/Friedenslicht.Betlehem.Muenster.

Erzbistum Paderborn: 16. Dezember, 15.00 Uhr, Dortmund, St. Joseph-Kirche (Heroldstr. 13)

Düsseldorf: Landtagspräsident André Kuper wird das Licht aus Betlehem am 18. Dezember um 11.00 Uhr im Landtag NRW entgegennehmen. Ministerpräsident Armin Laschet, der das landesweite Engagement der Pfadfinderverbände für den Frieden in einem Grußwort würdigte, wird das Friedenslicht ebenfalls am 18. Dezember um 13.00 Uhr in der Staatskanzlei NRW für die Landesregierung erhalten.

Kontakt: Ring deutscher Pfadfinder- und Pfadfinderinnenverbände NRW e.V., Postfach 22 11 40, 41434 Neuss, Besucheranschrift: Martinstr. 2, 41472 Neuss, Tel. 02131 469954, Fax 02131 469955. Internet: www.friedenslicht.de und www.rdp-nrw.de

Sonntag, 16.12.2018