Gute Aussichten für den Pfarrberuf

von Niklas Schenck

Sonntag, 09.03.2014

die Kirche Sankt Pankratius
Sonntagsgottesdienst in der Kirche - nicht die einzige Aufgabe, die Pfarrer/innen erfüllen müssen

Trotz Mitgliederschwund und Sparprozessen – wer heute ein evangelisches Theologiestudium beginnt, hat gute Aussichten auf eine feste Pfarrstelle. Denn viele Geistliche gehen in den kommenden Jahren in den Ruhestand ...

Schon in den vergangenen drei Jahren konnte beispielsweise die Evangelische Kirche im Rheinland nach Angaben ihres Ausbildungsdezernenten Dr. Volker Lehnert "alle, die ihre Examen hier ordentlich absolviert haben, in den ständigen, unbefristeten, lebenslangen Dienst übernehmen." Dies hänge allerdings auch mit den gesunkenen Studentenzahlen zusammen: " Wir hatten Mitte der 90er Jahre 1800 Studierende und jetzt noch 130, und da in den nächsten Jahren vermehrt Pfarrstellen frei werden, ist natürlich der Bedarf entsprechend."

Weil diese Entwicklung auch in anderen evangelischen Landeskirchen absehbar ist, können Theologiestudenten/innen inzwischen in jedem Bundesland studieren und sich überall bewerben - unabhängig von landeskirchlichen Grenzen. Im Zuge des so genannten "Bologna-Prozesses" wurde 2009 auch das evangelische Theologiestudium neu geordnet. So tritt nach Angaben der EKD "neben die beiden Phasen des Grund- und Hauptstudiums (…) eine Integrationsphase, in der das Examen vorbereitet und absolviert wird. Die Regelstudienzeit bleibt bei 10 Semestern plus ggf. zwei Sprachsemestern." Ausführliche Informationen zum Theologiestudium bietet die Internetseite http://www.ekd.de/theologiestudium/

Interessante Meldungen, Diskussionsbeiträge und Links zum Thema "Pfarrermangel" in der evangelischen Kirche finden sich unter http://wort-meldungen.de/?tag=pfarrermangel

 

Sonntag, 09.03.2014